4. Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

4.1. Das Spiel des Kindes

Spielen ist für Kinder eine der wichtigsten Lebenstätigkeiten.

Kinder lernen im Spiel ihre Umwelt kennen und setzen sich auf diese Weise mit ihr auseinander. Dabei sammeln sie viele Erfahrungen und Kenntnisse, die für ihr gesamtes Leben wichtig sind. Im Spiel ist das Kind mit all seinen Fähigkeiten/Sinnen aktiv. Es muss sich konzentrieren, es handelt und beobachtet die Wirkung seines Handelns. Es entdeckt Zusammenhänge und erfährt physikalische Eigenschaften der Dinge. Im Miteinander mit anderen Spielkameraden ist es ganzheitlich gefordert. Es äußert sich und erwirbt so die Grundlagen jeglicher Kommunikation. Alle Fähigkeiten, die ein Spiel beansprucht übt, das Kind zugleich.

So liegt im Spiel des Kindes ein Selbstbildungsprozess. Spiel ist eine lustbetonte Auseinandersetzung mit uns selbst, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt, wobei wir uns in einem räumlichen und zeitlichen Freiraum bewegen, der es uns ermöglicht, neue Erfahrungen zu machen. Jedes Spiel beinhaltet einen Lernprozess. Zwar spielen die Kinder um des Spielens Willen, weil für sie die Tätigkeit selbst interessant ist und nicht irgendein Lernziel, doch sammeln sie zwangsläufig im Spiel Erfahrungen.


Ob Kinder aber immer spielen können?
Ob sie die Möglichkeit bekommen so intensiv zu spielen, dass sie dabei Erfahrungen sammeln ?
Mit dieser Fragestellung sollten wir uns einmal auseinander setzen!
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Zum Spielen braucht ein Kind Raum, Zeit und Material, das sich vielseitig einsetzen lässt. Ebenfalls begrenzen wir das Spielmaterial, damit die Kinder keiner Reizüberflutung ausgesetzt sind und sich aufgrund dessen auf kein intensives Spiel einlassen können.

Kinder sind heute mit vielen Sinneseindrücken belegt, welche, so schnell wie sie auf Kinder eintreffen, gar nicht verarbeitet werden können. Dinge, die für uns ganz alltäglich sind (z.B. Spiegel, Brotteig, Glockenspiel...), werfen bei Kindern unterschiedliche Fragen auf. Und weil jedes Kind sich auf einer anderen Entwicklungsstufe befindet, ist es wichtig, dass es selbst über sein Spiel bestimmt. Deshalb genießt das sogenannte „ Freispiel“ in unserer KITA einen besonderen Stellenwert. Hier entscheidet das Kind selbst, was es spielt, wo und mit wem. Es setzt sich selbst seine Ziele und Spielaufgaben und bestimmt von sich aus Verlauf und Dauer des Spiels. Es kann eine Sache solange ausführen, bis es sie beherrscht, ohne dabei unter Druck von außen zu stehen.

Die dafür erforderlichen Voraussetzungen in Form von zur Verfügung stehender Zeit, Material und Spielbereichen stellen wir den Kindern.

Noch wichtiger für das Spiel des Kindes ist aber eine angstfreie, ermutigende Atmosphäre, die wir über die Raumgestaltung und natürlich durch unser „Erzieherverhalten“ fördern. Denn nur in einer angstfreien, sicheren Umgebung kann das Kind neugierig seinem Forscherdrang nachgehen. Aber nicht nur das Spiel in der Gruppe ist von großem Wert fürs Kind, besonders die Aktivität des Kindes im Freien setzt wichtige Entwicklungsprozesse in Gang.

Deshalb gehen wir täglich mit den Kindern nach draußen. Hier können die Kinder schaukeln, wippen, klettern, laufen, Fußball spielen, mit den Elementen experimentieren. Neben den vielfältigen Materialerfahrungen sammeln sie Kenntnisse über physikalische Gesetzmäßigkeiten und über ihren Körper (s.Bewegungserziehung). Sie kommen außerdem verstärkt mit den anderen Kindern der Einrichtung zusammen.

Bei uns treffen Kinder im Alter von 0;4 - 6,0 Jahren aufeinander. Das bedeutet für Kinder ein hohes Maß an Rücksichtnahme und Akzeptanz für groß und klein. Die Kinder erleben sich im Umgang mit Kindern anderer Altersstufen und können so die Angst vor den „ Großen“ abbauen, aber auch den Umgang mit den „Kleinen“ erfahren.

In unserer KITA verzichten wir weitgehend auf Tischregelspiele. Für Kinder im schulfähigen Alter haben diese Spiele durchaus ihren Reiz, sie wollen sich in allen Bereichen ihrer Entwicklung messen und suchen den Wettbewerb. Deshalb bieten wir in der Riesengruppe - begrenzt und ausgewählt - Regelspiele an. Jüngere Kinder können dies nicht nachvollziehen. Aufgrund ihres egozentrischen Weltbildes ist es entwicklungsgemäß eine Überforderung von Kindern unter 5/6 Jahren das Verlieren, Teilen und die dauerhafte Konzentration zu erwarten. In der Werbung solcher Spiele heißt es, sie fördern die Persönlichkeit und das Sozialverhalten des Kindes. Oft sind sie als reine Lernspiele angepriesen, die dem Kind das Zählen, Farben erkennen und vieles mehr beibringen wollen. Ist das die Persönlichkeitsentwicklung, die wir uns wünschen? Oder möchten wir selbstbewusste Menschen wachsen lassen, die mit Optimismus und Kreativität ihr Leben gestalten? Was das Kind in der lustbetonten Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt lernt, kann kein Tischregelspiel und keine vom Erwachsenen vorgegebene, aus dem Zusammenhang gerissene „ Bastel - und Lerneinheit“ bieten. Bei uns in der KITA lernen die Kinder ganzheitlich, in echten Lebenssituationen und im freien Spiel.

Ein Beispiel:

  • Erlebnisraum kochen:
    • Was möchten wir kochen?
    • Wo beschaffen wir die Lebensmittel? (Unter Berücksichtigung von umwelt - u. ernährungsbedingten Aspekten)
    • Was benötigen wir für Materialien?
    • Wie viele Teller benötigen wir?
    • Wie schmeckt z. B. Zitrone?
    • usw.

Sie wissen vielleicht auch aus eigener Erfahrung, dass man durch eigenes Tun besser lernt als wenn man nur zuhört und ansieht!

Das Rollenspiel:

Beim Rollenspiel handelt es sich um eine flexible Spielform, d.h. der Spielverlauf ist nicht durch vorgegebene starre Regeln, sondern durch auswechselbare Rollen bestimmt. In der „Als - Ob - Realität“ wird durch die freiwillige Übernahme einer Rolle soziales Lernen und die Verarbeitung der Realität möglich gemacht. Im Rollenspiel können aktuelle, persönliche, familiäre oder gesellschaftliche Ereignisse zu Spielinhalten werden. So verschafft sich das Kind über das Rollenspiel Zugang zur Erwachsenenwelt. Erlebtes wird gespielt und verarbeitet. Beim „So tun, als ob“ wird, die Abstraktionsfähigkeit des Kindes gefördert. Das Kind handelt aus der Vorstellung heraus. Im Dialog mit den Spielkameraden lernt es seine Sprache verschieden einzusetzen.

In unserer Einrichtung geben wir Kindern Raum und Zeit für ihr Rollenspiel. Deshalb hat jede Gruppe einen Rollenspielbereich eingerichtet, der sich je nach Spielsituation von den Akteuren verändern lässt. Häufig sind gerade die Rollenspiele der Kinder Anlass für Projekte. So verwandelt sich ein Teil des Gruppenraumes schon mal in ein Krankenhaus oder in eine Feuerwehrstation, der Nebenraum wird zum Zirkuszelt oder der Flur zum Airport und bringt die Reisenden ans andere Ende der Welt. Für die Erwachsenen heißt es hier „ Aufgepasst“, denn durch herbeigeschaffte Utensilien, Hintergrundwissen... können sie dazu beitragen, die Intensität des Spiels zu erweitern.

„Kinder sind keine Fässer die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.“\\ (Rabelais)

4.2. Spracherziehung

Sprache ist Leben

„Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilnahme am gesellschaftlichen – kulturellen Leben. „

Sprachförderung wird in unserer Kindertageseinrichtung in sehr unterschiedlichen Situationen gelebt und praktiziert. Die Förderung im sprachlichen Bereich erfolgt bei uns ganzheitlich, dass bedeutet, dass das Kind Sprache mit all seinen Sinnen, seinem Bewegungsdrang, seiner Neugierde und seiner Liebe zu Musik und Rhythmik erlebt.

Sprachförderung findet bei uns deshalb beim Spielen, Singen, Tanzen, Turnen, Erkunden und Experimentieren ebenso statt, wie beim Betrachten von Bilderbüchern, Erzählen von Märchen, bei Gesprächen mit dem einzelnen Kind oder mit der Gruppe im Morgenkreis und bei den gemeinsamen Mahlzeiten.

Bei Säuglingen und Kleinkindern, die unsere Einrichtung besuchen, ist es uns ganz besonders wichtig, eine emotionale Ebene durch viel Zuwendung aufzubauen, um die Kommunikation die vom Kinde ausgeht ( Wie gurren, lallen, lächeln etc. ) aufzugreifen und zu fördern.

Hier ist es uns ebenfalls ein Bedürfnis, viel mit den Kindern zu sprechen, sei es beim Wickeln, Waschen oder Zähne putzen, denn durch das Hören erkennt das Kind Laute, die es nachplappert. Durch aktives Nachahmen und üben bildet es seine Artikulationsfähigkeit aus. Für uns sind Lieder, Reime, Fingerspiele, Reigen, Erzählen von Geschichten und liebevolle Zwiegespräche der Boden, auf dem sich die sprachliche Intelligenz des Kindes voll und ganz entfalten kann.

Durch das Vorlesen von Märchen und Geschichten eröffnen wir dem Kind wiederum einen ganz anderen Zugang zur Sprache. Hier machen wir die Kinder mit Begriffen bekannt, die nicht unbedingt in der Alterssprache vorkommen, aber dennoch ihren sprachlichen Reiz und vor allem ihren Wert haben z.B. Pfefferkuchenhaus, Hexe, Zwerg, verwünschen etc. ).

Durch all diese Bereiche lernen Kinder, wie sich Beziehungen zwischen Menschen, Dingen und Handlungen sprachlich ausdrücken lassen.

In unserer Einrichtung regen wir Kinder dazu an, ihre Bedürfnisse, Meinungen und Absichten zu verbalisieren.

Wort – und Grammatikerfindungen, Sprachbilder und andere individuelle Ausdrucksweisen der Kinder nehmen wir wahr und greifen sie z.B. in Sprachspielen auf, bei denen zusätzlich die sprachliche Fantasie gefördert wird ( z.B. Was wäre, wenn...).

Wir als pädagogische Fachkräfte und sie als Eltern verstehen unsere alltägliche Arbeit mit Kindern darin, ein sprachliches Vorbild zu sein, aktiv und interessiert zuzuhören, damit das Kind seine Sprechfreude und Experimentierlust beibehält und nicht verliert.


Mehr Informationen über die Sprachentwicklung, Förderung der Sprachentwicklung und den Umgang mit dem sprachauffälligen Kind finden Sie in unserer Sprachkonzeption.


„Ein Wort das ein Kind nicht spricht, ist ein Gedanke den es nicht denken kann“.

4.3. Alternatives Spielmaterial

Die natürliche Umwelt der Kinder sah vorher ganz anders aus als es heut zutage der Fall ist. Sie sah viel wilder aus und war weniger zurechtgeputzt und „verschönert“. Es wurde mehr mit und in der Natur gespielt.

Die Natur war Inbegriff des Spiels. Kinder spielten mit Steinen, Stöcken, Kastanien, in der Matsche, im Wald, auf der Wiese, in Hecken und Büschen, auf Bäumen, mit Murmeln und vielen anderen Sachen, die selber gemacht wurden. Jetzt hat sich die Spielwelt unserer Kinder radikal verändert.

Traditionelle Spiele rücken immer mehr in den Hintergrund. Eine wachsende Dominanz erfahren buntes Plastikspielzeug und elektronische Spiele, bei denen es nur um Leistung und Konkurrenz geht. Kinder verbringen heute einen großen Teil ihrer Freizeit vor dem Fernseher oder am Computer.

Hierzu möchten wir Alternativen bieten. Deshalb verzichten wir bewusst auf vorgefertigtes (Plastik-) Spielzeug, um den Kindern den notwenigen Freiraum zu geben, ihr Spiel und ihre Spielmaterialien frei zu gestalten und zu definieren. Wir möchten unseren Kindern die Möglichkeit geben, ihre Umwelt wieder zu entdecken. Hinzugucken, was gibt es um mich herum (Schachteln, Knöpfe, Steine, Spiegel, Gefäße, Gräser, Früchte, Hölzer, Obstkörbchen.....) und was kann ich damit anfangen?

Daraus gibt sich ein intensives und erfahrungsreiches Spiel, bei dem eine Reizüberflutung ausgeschlossen werden kann. Das Spielen und Gestalten mit Stöcken, Steinen, Erde, Blättern, Früchten etc., regt die Kreativität und Phantasie der Kinder an. Das gemeinsame, frei gewählte Spiel veranlasst die Kinder, den Rahmen und den Inhalt ihres Spiels gemeinsam festzulegen und zu diskutieren. Es kommt zu intensiven Rollenspielen, bei denen das Kind auf das Miteinander mit den anderen Kindern angewiesen ist. Die Sprach – , Kommunikations – und Konfliktfähigkeit, die hierbei gefördert wird, sind wichtige Fähigkeiten für das Leben in der Gruppe und in der Gesellschaft.

4.4. Bewegung

Bewegungserziehung dient nicht der möglichst frühzeitigen Vorbereitung auf sportliche Aktivitäten. Sie ist vielmehr grundlegender Bestandteil einer frühkindlichen Erziehung, deren Ziel eine gesunde, harmonische Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ist. Wir leben in einer Welt, in der die Bewegungseinschränkungen ständig durch zu enge Wohnverhältnisse, wachsende Straßen, weniger Spielräume vorgegeben wird. Hier müssen wir Kindern den Raum und Gelegenheit für eine ganzheitliche Entwicklung, die auch Erfahrungen mit dem Körper und mit allen Sinnen umfasst, geben. Der Kindergarten als erste Stufe des Bildungssystems trägt eine besondere Verantwortung, denn hier ist es als Erstes möglich, zivilisationsbedingten Bewegungsmangel auszugleichen und Kindern einen, ihren Bedürfnissen entsprechenden Lebensraum zu schaffen.

Kinder haben von Natur aus einen hohen Bewegungsdrang. Deshalb brauchen sie täglich Gelegenheiten zum Rennen, Laufen, Klettern, Springen, sie brauchen Möglichkeiten, ihre Kräfte zu verausgaben und ihren Bewegungsbedürfnissen nach zu kommen. Deswegen integrieren wir Bewegung so in den Tagesablauf der KITA, dass ein Lernen und Erfahren durch Bewegung und Wahrnehmung jederzeit möglich ist ( Kletterelemente im Nebenraum der Wichtel – und Zwergengruppe, Halle als Bewegungsraum, Turnen im DRK-Haus, Spaziergänge, Besuche auf Spielplätzen, bewegungsreiche Spiele, Außengelände als Bewegungsraum , schwimmen, klettern auf Mauern....)

Das Zusammenspiel von körperlicher Betätigung in Verbindung mit geistiger Wachsamkeit führt zu einer inneren Zufriedenheit.

4.5. Der Jahreskreislauf

Der Wechsel der einzelnen Jahreszeiten ist jedes mal ein „gewohnter“ immer wiederkehrender Prozess. Die Zeiten sind vorausschaubar und festgelegt. Wir leben in einem Rhythmus des Jahres mit Monaten, Wochen und Tagen immer aufs Neue den Kreislauf von Werden - Vergehen- Neu werden, welcher uns zur Orientierung dient. Jedoch leben wir heute sehr oberflächlich mit diesen Phänomenen, die teilweise nur eilig und nicht bewusst erlebt oder entdeckt werden. In keiner Lebensphase lernt man intensiver und mit stärkerem inneren Antrieb als in den ersten Lebensjahren. Deshalb ist ein Teil unserer pädagogischen Tätigkeit, die Kinder für diese Dinge wie Kreisläufe, rhythmisches Kommen- Vergehen - Neu entstehen zu sensibilisieren und ihnen ein ganzheitliches Lernen anzubieten. Somit werden die Jahreszeiten durch Gespräche, Spiele, Spaziergänge, Buchbetrachtungen, Lieder, Bastel - und Bauaktivitäten, versinnbildlicht. Dabei ist in unserer Arbeit der Jahreszeitentisch ein wichtiger Bestandteil. Er ist ein Platz im Raum, an dem der Jahreskreislauf miterlebt wird. Bestandteile auf dem Tisch sind sowohl die Figuren als auch zur Jahreszeit passende Bilderbücher. Die Figuren stellen das Wesentliche des Naturgeschehens dar (z.b. Mutter Erde mit den Wurzelkindern aus denen dann die Blumenkinder im Frühling werden). Durch das tägliche Anschauen und die Freude am Mitgestalten kann sich das Empfinden der Kinder für die Natur vertiefen, sie nehmen somit viel mehr wahr. Mit dem Älterwerden der Kinder wird sich das Gestalten des Jahreszeitentisches wandeln. Einiges wird hinzukommen, anderes verändert, aber auch manches beibehalten und vertieft. Die Kinder freuen sich, wenn lieb gewonnenes im Jahresrhythmus wiederkehrt. Eine gewisse Beständigkeit gibt ihnen Vertrauen, Geborgenheit und sorgt somit für eine innere Ausgeglichenheit.

Feste im Jahreskreislauf
Neben lebendiger Lernerfahrung im Spiel und Alltag hinterlassen vor allem Feste in uns ihre Spuren. Erfahrungen, die wir in früher Kindheit durch Feste machen, sind von bleibendem Wert und prägen uns.

Neben dem alljährlichen Geburtstag gewinnen da vor allem die Feste im Jahreskreislauf große Bedeutung. Die Geburtstagsfeiern werden in den jeweiligen Gruppen unterschiedlich von den Erzieherinnen für die Kinder gestaltet. Fester Bestandteil in jeder Gruppe ist die Feier in schöner Atmosphäre ( Geburtstagskerzen, Geburtstagsgeschirr, Geburtstagslied, Kranz,...) Das Geburtstagskind steht natürlich an diesem Tag im Mittelpunkt des Geschehens.

Das erste Fest im Jahreskreislauf ist das Winterfest. Wie in jedem Jahr beginnt zu dieser Zeit die Narren - oder Karnevalszeit. Die Auslagen der Geschäfte zeugen davon. Eltern und Kinder machen sich daraufhin Gedanken, was zu diesem Tag- Rosenmontag - an Verkleidungsutensilien benötigt wird. Da aber jedes Kind tagtäglich das Bedürfnis hat, in fremde oder geliebte Rollen/ Gestalten zu schlüpfen - innerhalb ihres Spiels - ist dieser Tag für Kinder eigentlich überflüssig. Aus diesem Grund brauchen wir für unsere Kinder kein spezielles Faschingsfest. Stattdessen wollen wir zum einen den Kindern nahe bringen wie die Fastnacht überhaupt entstanden ist, zum anderen mit ihnen gemeinsam erleben, wie wir auf unserem Winterfest „ den Winter austreiben“! Der Ursprung der Fastnacht liegt in heidnischer Zeit. An der Schwelle vom Winter zum Frühling sollten die bösen Dämonen verjagt werden, welche der erwachenden Natur Schaden zufügen könnten. Die Menschen verhüllten sich mit abschreckenden Gewändern und Masken und versammelten sich zu lärmenden Umzügen. Im Mittelalter galt diese Zeit der Befreiung von allerlei Unvollkommenheiten und schlechten Eigenschaften; Fratzen oder Tiermasken sollten das sichtbar zum Ausdruck bringen. Die Furcht vor Dämonen oder die Freude am beginnenden Frühling ist heute kaum noch Anlass für närrisches Treiben. Aus diesem Grunde feiern wir unser Winterfest mit ursprünglichem Charakter. Wir haben zu diesem Anlass eine Geschichte verfasst, in die Sie sich gerne einlesen können ( hängt zum entsprechendem Zeitpunkt an den Gruppen aus ).

Das darauf folgende Fest ist das Osterfest, welches wir mit einem gemeinsamen Frühstück am Gründonnerstag feiern. Den religiösen Hintergrund der österlichen Zeit wollen wir nicht religionspädagogisch vermitteln, sondern wir erleben die Auferstehung in der erwachenden Natur. Wenn das Osterfest gefeiert wird, beginnt die Natur sich wieder zu öffnen. Anlagen zu neuem Leben drängen sich den zunehmenden Lichtkräften entgegen. Die Freude über wieder aufkeimende Naturkräfte gehört für die Kinder ebenso zum Osterfest wie das Entdecken der Ostereier. Je nach Alter und Interesse der Kinder erläutern wir, warum Christen Ostern feiern. Wir denken, dass es zum Allgemeinwissen eines Kindes gehören sollte, zu erfahren, warum Christen Ostern feiern.

Im Frühling feiern wir unser Frühlingsfest im Garten der Kita. Wir gestalten dieses Fest im Rahmen des Frühlingserwachens.

Zweimal jährlich planen wir, gruppenintern, im Rahmen einer Eltern- Kind - Aktivität, ein gemeinsames Erlebnis und einmal jährlich eine Waldweihnacht. Dieses wird zu gegebenen Zeitpunkt gemeinsam überlegt.

Im Herbst ist es Zeit, sich einmal umzuschauen, was uns die Ernte gebracht hat. Wir feiern mit den Kindern „Erntedank“ . Dieses geschieht in der Form, dass die Früchte der Erde sowohl aus dem eigenen Garten, als auch von den Feldern geerntet und verwertet werden. Zu diesem Anlass organisieren wir ein Kartoffelfeuer, zu dem Eltern und Kinder herzlich eingeladen sind. Wir stoppeln auf einem Feld Kartoffeln und setzen uns dann gemütlich ans Feuer und verzehren unsere Ernte. Die restlichen Kartoffeln verspeisen wir in der Kita zum Mittagessen. Am Freitag vor „Erntedank“ kochen wir mit den Kindern eine Gemüsesuppe, die wir anschließend gemeinsam verzehren.

Die Tage werden immer dunkler und es wird Zeit St. Martin zu feiern. Hier steht der Aspekt des Teilens und das Beachten und Wahrnehmen von Mitmenschen im Vordergrund. Es findet zunächst ein Theaterstück zum Thema statt, wonach wir mit den Laternen und einer Musikgruppe durch die Straßen ziehen. Wir halten es für notwendig, mit echtem Licht in den Laternen zu laufen, da dies dem Ursprung entspricht und ebenfalls wird der Umgang mit Feuer verdeutlicht (Vorsicht, Verantwortlichkeit, Reaktion wenn es brennt...). Nach dem Umzug findet noch ein gemütliches Zusammensein mit Punsch und Martinsgänsen an der KITA statt.

Das nun folgende Nikolausfest wird in Form eines gemeinsamen Frühstücks mit den Kindern gefeiert. Wir backen ein großes Brot und bringen den Kindern die Nikolauslegende (Kornwunder ) näher. Am Morgen des Nikolaustages finden die Kinder Nüsse in ihren Schuhen.

Während der Adventszeit soll eine ruhige und besinnliche Atmosphäre vorherrschen. Es werden Geschichten erzählt, Düfte von Plätzchen und Tannengrün schweifen durch die Räume, am Jahreszeitentisch machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem. Wir versuchen uns von Hektik und Stress abzuschotten und würden uns wünschen, dass Sie diese Einstellung teilen. Die Gruppen werden nach und nach weihnachtlich gestaltet, sodass die Kinder das allmähliche „Näherrücken“ von Weihnachten miterleben.

Bei allen Festen gelten die Grundsätze, die Sie unter dem Schwerpunkt Ernährung nachlesen können. Alkoholische Getränke bieten wir bei allen gemeinsamen Aktivitäten, aus verschiedenen Gründen, nicht an.

4.6. Literatur

Literatur vermittelt nicht nur sachliche Informationen sondern durch Bild und Text erfahren Kinder außerdem Gedanken, Gefühle und Erlebnisse anderer Menschen. Indem sich das Kind mit den Gestalten einer Geschichte identifiziert, setzt es sich intensiv mit seiner Situation, seiner Umwelt und sich selbst auseinander und lernt dabei Dinge in Frage zustellen. In der KITA steht den Kindern eine Reihe an Bilderbüchern, Geschichten und Sachbüchern zur Verfügung, die in ihrer Gestaltung genügend Freiraum für kindliche Fantasie lassen. So hat jede Gruppe eine Nische, in die sich Kinder mit einem Buch zurückziehen können, um es sich dort ungestört durchzulesen oder anzusehen bzw. vorlesen zu lassen. Kinder erzählen häufig, was sie auf den einzelnen Seiten sehen und verbinden dies teilweise mit ihren eigenen Erlebnissen. Somit ist das Erzählen von Geschichten und Bilderbüchern auch gleichzeitig Sprachförderung.

Die Auswahl der Bücher in jeder Gruppe richtet sich nach der Bebilderung, dem Aufbau und der Sprache. Ebenfalls achten wir auf den Schriftanteil, Situationen der Gruppe bzw. einzelner Kinder sowie der entsprechenden Jahreszeit. Regelmäßig besuchen die Gruppen die Stadtbücherei, um sich altersentsprechende Bücher auszuleihen.

Mit unserer Elternbibliothek bieten wir eine Auswahl an pädagogischen Fachbüchern und Unterhaltungsliteratur.

Märchen

Märchen haben auf Kinder eine faszinierende Wirkung und einen unschätzbaren Wert. Das Märchen unterhält das Kind, klärt es über sein Inneres auf und fördert seine Persönlichkeitsentwicklung. Märchen handeln von Problemen, die immer schon waren und immer wieder sein werden. Das Märchen findet für all diese Probleme eine harmonische Lösung und stellt die natürliche Ordnung wieder her. Somit kann man Märchen als eine Form der Lebensbewältigung bezeichnen, durch die unseren Kindern ein Stück Lebenserfahrung vermittelt wird, die sich einnistet und vielleicht eines Tages hilfreich zur Verfügung steht. Im Märchen können Kinder ihre Fantasie und Faszination leben lassen. Kinder verstehen sich als eine Märchenfigur und durchleben deren Problematik und Lösung. Kinder sehen das Grausame des Märchens nicht so wie wir Erwachsenen. Die Strafe, welche immer grausam ausfällt, sehen die Kinder als gerechte Strafe für die böse Figur an. Wichtig ist für Kinder, dass das Böse immer besiegt wird und sie vertrauen auf ein glückliches Ende.

4.7. Musikalische Erziehung

Für den Menschen ist Hören eine wichtige Sinnesqualität, die schon im Mutterleib einsetzt. Es gibt viele Möglichkeiten, Hörerfahrungen zu machen, zu erfahren was laut - leise, hoch- tief, weich - schrill ist. Kinder lassen sich im Allgemeinen mit großer Neugier auf musikalische Experimente ein. So werden bei uns Sprechverse mit sogenannten Körperinstrumenten, wie Händeklatschen, stampfen, trippeln, mit den Fingern schnippen und mit der Zunge schnalzen, mit großer Begeisterung musikalisch gestaltet. Hierbei bilden Sprach-, Musik - und Bewegungserziehung eine Einheit. In der KITA steht für die Kinder in jeder Gruppe ein Repertoire an Orff- und Percussion-Instrumenten, wie Trommeln, Rasseln, Zimbeln, ... zur Verfügung. Das Experimentieren mit diesen Instrumenten steht dabei im Vordergrund. Hin und wieder werden die Instrumente auch zum verklanglichen von Geschichten oder zur Liedbegleitung eingesetzt. Natürlich wird in der KITA täglich gesungen. Dabei werden die Kinder mit ihrer eigenen Stimme vertraut und lernen sie freudig einzusetzen. Das Singen kann beruhigend und tröstend wirken, aber auch ermuntern, entspannen oder anfeuern. Wenn wir mit den Kindern singen, geschieht dieses meist im Morgenkreis bzw. Zwischenmahlzeit oder in Untergruppen während des Tagesablaufes.


Jeden Mittwoch treffen sich die Kinder aller Gruppen in der Eingangshalle, um gemeinsam zu singen.


Die Schulung der Sprach- und Artikulationsfähigkeit, der Konzentration und des Vorstellungsvermögens sowie die Entwicklung der Fantasie und Sachkenntnis, die hierbei ebenfalls stark zum Tragen kommen, sind für das Kind lediglich positive Nebenwirkungen. Neben Liedern zur Jahreszeit und zu besonderen Themen und Anlässen ( Weihnachten, Geburtstag, Sommerfeste… ) werden Lieder gesungen, die einfach nur Spaß machen. Kommt zu einem Lied nun noch eine Bewegungsfolge hinzu, wie es bei Kreisspielen der Fall ist, werden zusätzliche Denkprozesse gefördert. Es finden vor den Weihnachtsferien und vor den Sommerferien kurze Singkreise auf Gruppenebene mit Eltern statt, wo man sich in die Ferienzeit verabschiedet.

4.8 Religiöse Erziehung

Eine religiöse Erziehung wie in einer konfessionell gebundenen Einrichtung gibt es bei uns nicht. Feste wie Ostern, Weihnachten, Ernte - Dank nehmen wir auf, allerdings erläutern wir die spezifisch christlichen Inhalte nur bedingt ( Interesse der Kinder/ ohne Wertung nur als Information). Viele dieser Feste bieten allerdings eine Fülle von Anknüpfungspunkten, um - durchaus in Übereinstimmung mit religiösen Werten – humanistische ( Ideale und Ziele ) Werte zu vermitteln. Hierzu gehört vor allem die Nächstenliebe ( Wertschätzung der eigenen Person und Anderer), aber auch Toleranz, Fairness, die Fähigkeit zu teilen und vieles mehr.

4.9. Grenzen, Werte, Konsequenzen

Konsequenzen
Wir achten darauf, dass die Konsequenz auf ein Fehlverhalten des Kindes für alle nachvollziehbar ist. Sie sollte in unmittelbarem Zusammenhang mit dem vorangegangenen Fehlverhalten stehen und deshalb auch in kürzester Zeit erfolgen.

Zum Beispiel: Ein Kind hält sich nicht an besprochene Regeln für den Außenbereich - eine Konsequenz könnte sein, dass das Kind nur noch in Begleitung einer Mitarbeiterin raus darf. Von einer Schuld des Kindes kann aber erst gesprochen werden, wenn es absichtlich eine Verhaltensregel verletzt, die es schon gelernt und auch praktiziert hat. Das Kind sollte schon vorher gewusst haben, was richtig ist und was von ihm erwartet wird. Ein wichtiger Punkt ist auch die Entwicklungsstufe, auf der sich das Kind gerade befindet. Bei einem Kind von drei Jahren kann nicht die gleiche Einsichts-, Übersichts- und Verantwortungsfähigkeit vorhanden sein, wie bei einem achtjährigen Kind. Außerdem berücksichtigen wir die Motive des Kindes, die es zu der unerwünschten Handlung führten. Ein Erzieher, der in jeglicher Hinsicht konsequent ist, gibt dem Kind ein Gefühl der Sicherheit. Das Kind weiß, was die Erzieherin sagt, meint sie wirklich so und was sie verspricht wird gehalten. Es ist natürlich auch von enormer Wichtigkeit, dass die Konsequenz auf verschiedene Verhaltensweisen des Kindes, auch im Elternhaus eingehalten wird.

Werte
Von dem Tag an, an dem unsere Kinder geboren werden, müssen wir uns als Eltern und Erzieher fragen: Welche Werte, Tugenden, Ideen, Ideale, Prinzipien, möchten wir den Kindern mitgeben, in der Hoffnung, dass sie sich in ihrem Leben gut zurechtfinden, Orientierung und Halt bekommen. Jeder Mensch lebt mit vielen Herausforderungen, Enttäuschungen, schmerzhaften Erinnerungen, aber das Leben ist reich an schönen Dingen und Erfahrungen. Wir wollen helfen, den Kindern Werte zu vermitteln, das Gute im Leben zu sehen, sich an Kleinigkeiten zu freuen. Gute Erinnerungen sollen lebendig bleiben im weiteren Leben. Wir möchten den Kindern das Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie die Schwierigkeiten des Lebens meistern können.

Wir haben uns nochmals verdeutlicht, welche Werte uns im Leben mit den Kindern besonders wichtig sind und kamen zu folgendem Ergebnis:

„Wir brauchen es, gebraucht zu werden und sie brauchen es, uns nicht zu brauchen.“ \\ (H.Ginott)

Friedfertigkeit Gerechtigkeit Ehrlichkeit
Verlässlichkeit und Pünktlichkeit Verantwortungsbewusstsein Akzeptanz
Toleranz Gemeinschaftssinn Respekt
Fairness Dankbarkeit Wertschätzung von Menschen, Tieren , Pflanzen und Materialien
Mut, für etwas einzutreten und darum zu kämpfen

Diese Werte leben wir vor und wünschen uns, dass die Kinder für sich wichtige Impulse für ihr Leben mitnehmen.

Grenzen
Grenzen sind für Kinder enorm wichtig, da sie ihnen Orientierung bieten. Allerdings ist es notwendig, die Grenzen, die man gesetzt hat, konsequent einzuhalten, denn es wird dem Kind erleichtert, bestimmte Grenzen zu erkennen und sich an sie zu gewöhnen. Mal ja, mal nein zur gleichen Sache, das macht unsicher, stell das Kind immer wieder neu vor die Aufgabe, auszuprobieren, ob es sich durchsetzen kann oder nicht.

Grenzen die wir übergeordnet einhalten sind folgende:

  • wenn dem Kind körperliche Gefahr droht
  • wenn sich ein Kind selber oder Andere überfordert
  • wenn unsere und die Interessen des Kindes so sehr kollidieren und kein Kompromiss möglich ist

Generell setzen wir Grenzen unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes der Kinder.

4.10. Sexualität

Wir wollen Kindern das Gefühl vermitteln, dass Sexualität kein Tabuthema ist, sondern ein Thema, was viele Unsicherheiten und Fragen aufwirft, womit wir uns auseinandersetzen müssen. Auf Fragen der Kinder reagieren wir offen und bemühen uns den Kindern zu vermitteln, dass es nicht peinlich ist, über dieses Thema zu reden, sondern sie mit ihren Fragen ernst genommen werden. Außerdem bieten wir z.B. Bilderbücher zu diesem Thema an, welche wir gemeinsam betrachten. Kinder in diesem Alter erforschen ihre Körper und dies sehen wir als entwicklungsbedingte Normalität an. Voraussetzung für das gegenseitige Erforschen ist jedoch die Freiwilligkeit der beteiligten Kinder und die Einhaltung von bestimmten Grenzen. Auf keinen Fall darf Druck in irgendeiner Form ausgeübt werden. Denn je besser die Kinder ihren Körper kennen, um so bewusster können sie mit ihm umgehen und sich darin wohl fühlen. Das Annehmen des eigenen Körpers ist die Voraussetzung für ein ausgeglichenes Sexualleben. Wir bieten den Kindern Materialien wie z.B. Massagebälle, Federn, Bürsten... an, damit sie verschiedene Empfindungen wahrnehmen und entscheiden –

 „Was ist mir angenehm und was nicht?“

Kinder wissen genau, was ihnen angenehm ist und was nicht. Sie sollen in ihrer Umgebung verdeutlichen, was sie nicht wollen und wo die Grenzen sind. Ihre Signale sind unbedingt zu beachten.

„Nein - bedeutet Nein!“ Dies ist auch im Hinblick auf sexuellen Missbrauch und Kinderpornografie ein wichtiges Ziel unserer Arbeit.

4.11 Umwelterziehung

Wir legen Wert auf einen sensiblen Umgang mit unserer Umwelt. Darum achten wir darauf, Materialien zu nutzen, die ökologisch vertretbar sind. Dieses sind u.a. umweltfreundliche Lacke, Neutralseife, Naturstoffe, Teppiche aus Naturprodukten, Klebe ohne Lösungsmittel... Das Spiel- u. Bastelmaterial besteht zu einem großen Teil aus kostenfreien, schon benutzten Materialien, wie z.B. Käseschachteln, Verpackungen... Wir befinden uns immer auf der Suche nach gebrauchten Materialien, welche wir zweckentfremdet verwerten ( z.B. alte Kabelrolle als Werktische fürs Außengelände). Die Müllsortierung nimmt ebenfalls eine wichtige Rolle ein. Wir sammeln Altpapier, Alu, Glas, Restmüll, Grüner Punkt - Müll, Kompost und beziehen die Kinder in dieses Konzept stark ein. Im Vorfeld achten wir bei unserem Einkauf auf Müllvermeidung so gut es geht ( Brot in Stoffbeuteln, Pfandflaschen, Proviant in wiederverwertbaren Gefäßen...).

Das Einsparen von Energien und der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein weiteres Ziel, welches wir verfolgen. So achten wir z.B. beim Zähneputzen darauf, das Wasser zwischenzeitlich abzudrehen oder auch Licht nicht unnötig brennen zu lassen. Des weiteren sammeln wir Regenwasser in Regentonnen, dieses Wasser dient nachher zum Spielbedarf der Kinder oder zum Gießen der Pflanzen. Die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln gehört ebenfalls zu den Zielen unserer Arbeit. Wenn eine entsprechende Verbindung gewährleistet ist, dienen diese zu Ausflügen, Ferienlagern, sportl. Aktivitäten...

Das sichere Umgehen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls eines unserer Lernziele.

Bei Festen bieten wir statt Einweg – Geschirr unser Porzellan an.

Regelmäßige Besuche im Wald lassen Kinder vielfältige Sinnes - u. Erlebniseindrücke sammeln. Ebenfalls lernen sie auch den Kreislauf des Ökosystems kennen. Im Sinne von

„Nur was wir kennen, können wir lieben und nur was wir lieben, werden wir auch schützen.“