3. Grundsteine unserer pädagogischen Arbeit

3.1. Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Nur das "Heute" zählt!
Für uns ist es wichtig, dass wir in jeder Situation unserer tägl. Arbeit berücksichtigen, dass die uns anvertrauten Kinder gegenwärtig leben und ein Recht darauf haben, Kind sein zu dürfen.

"Ich bin wichtig"
Oberstes Ziel ist, dass das Kind sich bei uns wohl und angenommen fühlt. Nicht als Erzieher, sondern als Entwicklungsbegleiter möchten wir unseren Kindern Zeit geben, Gefühle, Zärtlichkeit und Zuwendung zu erleben. Dies schafft eine vertraute Atmosphäre, in der wir uns öffnen und aufeinander zugehen können. Die Kinder entwickeln somit Selbstbewusstsein, stecken also Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und lernen somit nicht alles zu akzeptieren, sondern ihre eigene Meinung, ihr eigenes Befinden zu äußern. Wir brauchen keine Mitläufer, sondern eigenständige, selbstbewusste Persönlichkeiten.

Alternatives Spiel
Vom Gesetzgeber ist der eigenständige Bildungsauftrag vorgegeben, zusätzlich schaffen wir in unserer täglichen Arbeit Alternativen um eine ganzheitliche Förderung zu gewährleisten.

'''Dabei verzichten wir auf produktorientiertes Arbeiten, denn der Prozess des Handelns steht im Vordergrund ( Der Weg ist das Ziel !!!)'''

Eigenständiges Tun
Damit verbunden gilt für uns der Leitsatz von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“, was bedeutet > Mut zum eigenständigen Handeln, Zutrauen in eigene Fähigkeiten, Wahrnehmen von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Gerade beim Umgang mit Gefahren ist eine individuelle Risikobereitschaft für Alle wichtig ( s. Risikobereitschaft).

Wertschätzung
Im tägl. Miteinander vermitteln wir den Kindern Wertschätzung, nicht nur in Bezug auf Lebewesen, sondern auch bezüglich des Inventars, selbst Erstelltem und sämtlichen Materialien - nicht nur durch verbale Hinweise unsererseits, sondern vor allem durch das Vorleben und Eigenaktivität ( z.B Reparaturarbeiten, hauswirtschaftliche Tätigkeiten ). Diese Zielsetzung schließt ein vermehrtes Konsumverhalten und Reizüberflutung aus. Stattdessen können wir mit nur wenigem, überschaubarem, begrenztem Spielmaterial, die Fähigkeit zu fantasievollem Spiel wecken. Neben der Kreativität werden gleichzeitig die Sinne spielerisch sensibilisiert.

Gemeinsam und miteinander leben
In Bezug auf unser gemeinsames Gruppenleben gelangen wir - als Erzieherinnen- in eine Vorbildfunktion, in der wir mit den Kindern als Entwicklungsbegleiter ein soziales Miteinander erfahrbar machen. Das heißt nicht nur, dass individuelle Bedürfnisse eines jeden Kindes auf seiner Entwicklungsstufe berücksichtigt werden, sondern dass Grenzen und Rechte des Anderen akzeptiert werden. Der Weg zur Eigenverantwortung des Einzelnen soll gefördert werden und unsere Kinder sollen erfahren, das Leben in der Gemeinschaft stark macht. Erst wenn eine Vertrauensbasis besteht, kann Ehrlichkeit erfahren und weitergegeben werden.

Nachhaltigkeit
Das Prinzip der Nachhaltigkeit soll hierbei eine zentrale Rolle spielen. Nachhaltige Entwicklung soll die Bedürfnisse der heutigen Generationen befriedigen, ohne die Möglichkeit künftiger Generationen zu gefährden. Dieses Prinzip gilt global und generationsübergreifend und bezieht sich in unserer Kita z.B. auf die Ernährung, Umgang mit Energie und Rohstoffen, Spielzeug - und Materialauswahl.

Umweltbegegnung
Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt der Umwelt, die uns in unserem täglichen Leben begleitet. Durch Leben in und mit der Natur im Wechsel der Jahreszeiten, ist ganzheitliches Erfahren möglich ( s. Umwelterziehung).

Geschlechtsspezifische Erziehung
In unserer täglichen Arbeit berücksichtigen wir keine geschlechtsspezifische Erziehung, jedes unserer Kinder kann sich, entsprechend der eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen frei entfalten.

3.2. Der Begriff "Ganzheitlichkeit"

Der Begriff „Ganzheitlichkeit“ ist für diejenigen, die mit Kindern in einer sozialpädagogischen Einrichtung zusammenleben, ein bekannter und wesentlicher Begriff. In unserer Arbeit setzen wir uns mit dem Wort „Ganzheitlichkeit“ ständig auseinander. Aber was bedeutet es eigentlich?

Ganzheitliche Pädagogik bedeutet, die Persönlichkeitsbereiche:

  • emotionaler Bereich ( Gefühle)
  • sozialer Bereich (Kritikfähigkeit, Toleranz...)
  • kognitiver Bereich ( erkennen, begreifen...)
  • motorischer Bereich ( bewegen, greifen, klettern)
  • in die Aktivität und Handlung mit Kindern einzubeziehen.

Erst wenn ein Kind bei dem was es tut in diesen vier Persönlichkeitsbereichen angesprochen wird, sprechen wir von Ganzheitlichkeit.

„Ohne eine heitere, vollwertige Kindheit verkümmert das ganze spätere Leben....
Das Kind wird nicht erst Mensch, es ist schon einer:“

(Janusz Korczak)

3.3. Das Kind als Persönlichkeit

"Man sollte ein Kind zu dem Menschen heranwachsen lassen, der es ist und der in ihm steckt,
denn die 'unbekannte Person' in einem jeden von ihnen Ist die Hoffnung der Zukunft."
(J.Korczak)

Die Persönlichkeitsfindung ist ein Prozess, durch den der Mensch ein Bild von sich selbst gewinnt.

  • Persönlichkeitsfindung ist das Erkennen von Ähnlichkeit und Unterschieden der eigenen Identität in Bezug auf andere
  • Das Finden der eigenen Persönlichkeit bedeutet die Entwicklung seit der Geburt zu einem inneren Kern. Dieser wird erworben durch Erfahrungen, Erkenntnisse und Gewissheit im täglichen Miteinander.

Wir möchten den Kindern folgende Rechte zur Persönlichkeitsfindung zugestehen:

  • Freiheit gewähren
    • bedeutet für uns:
    • Kindern Wahlmöglichkeiten zugestehen ( Ort, Zeit, Material, Themen...), Meinungen gelten zu lassen und ernst zu nehmen unter Berücksichtigung von gewissen Regeln, die von uns Mitarbeitern als Struktur vorgelebt werden und Kindern Orientierung und Halt bieten.
  • Selbständigkeit
    • bedeutet für uns:
    • Kindern etwas zuzutrauen in Anbetracht der gemachten Beobachtungen! Kindern durch eine vorbereitete Umgebung einen altersentsprechenden Erfahrung -u. Handlungsraum zu bieten, wo sie sich erproben und Fähigkeiten durch eigenes Tun entwickeln können! Kindern die Möglichkeiten geben, auch aus Fehlern lernen zu dürfen! Von Wertungen Anderer unabhängig zu werden, um eine eigenverantwortliche Persönlichkeit zu werden.
  • Verantwortungsbewusstsein
    • bedeutet für uns:
    • Den Kindern ein Verantwortungsbewusstsein vorzuleben bezogen auf den Umgang mit Menschen, Natur und Materialien. Entsprechend ihres Entwicklungsstandes amen die Kinder dieses Verhalten der Erzieherinnen nach.
  • Gefühlsbewusstsein
    • bedeutet für uns:
    • Auslebung von Gefühlen wie Freude, Glück, Trauer, Wut, Zorn, Liebe, Ablehnung, Wohlbefinden, Spannung... ( Unter Rücksichtnahme anderer Kinder ).
  • Neugierde als Motor der Entwicklung
    • bedeutet für uns:
    • Material, Raum und Zeit bereitzustellen, um den Kindern die Möglichkeit zu geben „den Motor laufen zu lassen“.
  • Risikobereitschaft
    • bedeutet für uns:
    • Offen zu sein für Ideen der Kinder, ihnen Erprobungsraum zu schaffen und sie nicht dauernd eingrenzen, weil unsere eigenen Ängste überwiegen.
  • Kreativität
    • bedeutet für uns:
    • Die individuellen Fähigkeiten zu erkennen, zu schätzen und zu fördern!
    • Anreiz wird durch ansprechendes Material geschaffen.
    • keine Schablonenarbeit
  • Individualität
    • bedeutet für uns:
    • Jedes Kind ist anders! Es hat andere Fähigkeiten, Bedürfnisse, Eigenarten, Fähigkeiten...; deshalb wollen wir Kinder nicht vergleichen.

Wie setzen wir das Persönlichkeitsrecht der Kinder um?
Unsere Aufgabe besteht darin, die Kinder bei ihrer Persönlichkeitsbildung zu unterstützen u. a. durch:

  • individuelle Begrüßung / Verabschiedung
  • Untergruppenarbeit
  • jedem Kind Beachtung und Aufmerksamkeit schenken
  • Interesse am Kind bekunden
  • Probleme und Ängste erkennen und ernst nehmen
  • Regeln nach individuellen Fähigkeiten der Kinder aufstellen
  • Bedürfnisse beobachten

Deshalb möchten wir unsere Rolle als Erzieher folgendermaßen schildern:

liebevoll konsequent aktiv
vertraut verlässlich risikobereit
lobend interessiert vorbildlich
beobachtend unterstützend helfend
standfest begleitend

"Ihr dürft ihnen Eure Liebe schenken, aber nicht Eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken."
(Khalil Gibran)

3.4 Das Berufsbild der Erzieher/in

Erzieherinnen übernehmen täglich eine große Verantwortung - ein wenig basteln, singen, spielen, reicht für diesen Beruf nicht aus! Unserer Meinung nach gehört die Sorge um Kinder zu den wichtigsten Aufgaben einer jeden Gesellschaft. Daher sollten die Personen, die sich auf Kinder einlassen, mit ihnen zusammenleben und sie auf ihrem Weg begleiten, auch die Anerkennung und Wertschätzung erfahren, die ihrem Beruf angemessen ist. (aus „Erzieherin - kein Beruf wie jeder andere“)

Konkret für uns heißt das:

Wir sehen uns in unserem täglichen Zusammenleben mit den Kindern als Entwicklungsbegleiter des Kindes, je nach Situation helfen, versorgen u. unterstützen wir die Bedürfnisse und Anliegen der Kinder individuell, wir wollen durch unser Vorleben (auch durch ganz alltägliche Inhalte, wie hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Gemeinsamkeit,...) Vorbild sein. Dazu ist es wichtig, sich die individuellen Lebensbereiche der Kinder zu vergegenwärtigen und diese im täglichen Beisammensein zu berücksichtigen.

Beobachtungen sind dabei wichtige Grundlage unserer Arbeit, sowie deren Auswertung und Reflexion. Daraus resultiert Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten.

Wichtig für uns ist es, dass jedes Kind ein positives Selbstbild erlangt und ernst genommen wird; dies unterstützen wir durch Lob, Anerkennung und Ermutigung. Um ein gutes, gelingendes Miteinander zu ermöglichen sind Verhaltens-Spielregeln wichtig. Sie geben Sicherheit und Orientierung und helfen die Grenzen der Kinder zu achten. Ganz allgemein spielen Gefühle in unserer täglichen Arbeit eine hervorgehobene Rolle, denn gerade diese zeichnen eine „familienergänzende Erziehung“ ( s. Kindergarten ABC) real aus.

3.5. Kita – ein neuer Lebensraum / Die Eingewöhnungsphase

Sobald Sie als Eltern eine Zusage über die Aufnahme Ihres Kindes in die Kindertagesstätte erhalten haben und ein verbindlicher Betreuungsvertrag abgeschlossen wird, wird der Kontakt mit den Eltern gefördert und intensiviert. Zunächst werden die Eltern aller Neuaufnahmen zu einem Elterninfoabend eingeladen. Hier werden die gruppeninternen Hospitationstermine bekannt gegeben und allgemeine Informationen zu Kitaabläufen werden mitgeteilt.

Beim Start einer Betreuung außer Haus kommt es zu bedeutsamen Trennungserfahrungen für Ihr Kind. Die Bindungstheorie geht davon aus, dass Säuglinge und Kleinstkinder Sicherheit und Vertrauen zu ihren Eltern entwickeln müssen, bevor sie bereit sind, sich auf neue Situationen einzulassen. Den Kindern muss ausreichend Zeit gegeben werden um sich im Kindergartenalltag einzugewöhnen und die Erzieherin als neue Bezugsperson zu akzeptieren.

Damit sich Ihr Kind im Kindergarten wohlfühlt und sich in seiner Entwicklung gut entfalten kann, ist es wichtig, dass Sie diesen Prozess positiv unterstützen und begleiten. Um sich jedem Kind individuell widmen zu können, haben wir uns dazu entschieden, maximal nur zwei Kinder gleichzeitig einzugewöhnen. Somit kann sich der vertraglich abgeschlossene Termin für den ersten Kindergartentag ( in der Regel der 01.08.2013 – unter der Berücksichtigung der Sommerschließungszeit) um ca. zwei Wochen nach hinten verschieben. Die Elternbeiträge und das Essensgeld werden für den vollen Monat berechnet.

In den ersten Tagen des Kitabesuches wird das Kind von einer vertrauten Bezugsperson ( Mutter, Vater, Oma, etc.) begleitet. Um das Kind nicht zu überfordern wird der Besuch zunächst auf eine Stunde beschränkt. Im weiteren Verlauf der Eingewöhnungsphase entscheiden wir individuell, in Absprache mit der Bezugsperson, ob schon ein erster Trennungsversuch erfolgen kann. Die Reaktion des Kindes auf den Trennungsversuch ist der Maßstab für den weiteren Verlauf der Eingewöhnung.

Lässt sich z.B. ein weinendes Kind von der Erzieherin trösten oder ist das Kind weiterhin am Spielgeschehen in der Gruppe so interessiert, dass die „Fehlende Mama“ in dem Moment nicht wichtig ist, kann die Bezugsperson den Gruppenraum für eine vereinbarte Zeit verlassen ( ca. eine halbe Stunde). Wenn das Kind nach mehreren Tagen gelassen auf die Trennung reagiert, wird die Verweildauer in der Kita allmählich verlängert. Die elternbegleitende Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als „Sicheren Hafen“ akzeptiert.

Im besten Falle sollte das Kind die Einrichtung anfänglich nur bis zum Mittagessen besuchen. Damit die Eingewöhnung auch erfolgreich gelingt, ist es wichtig, dass Ihr Kind die Kita in den ersten Monaten regelmäßig besucht.

Mit diesem kleinen Einblick in unser Eingewöhnungskonzept hoffen wir auf Ihr Verständnis, dass eine Eingewöhnungszeit auch ihre Zeit braucht, damit „Die Kita als neuer Lebensraum“ positiv beginnen kann.

3.6 Partizipation – Mitwirkung der Kinder am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen

"Kinder haben das Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. Es ist zugleich ein Recht, sich nicht zu beteiligen. Erwachsene sind verpflichtet Kinder zu beteiligen und ihr Interesse für Beteiligung zu wecken." ( Art. 12 UN – Kinderrechtskonvention)

„Partizipation“ bedeutet Information, Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Dementsprechend werden Kinder bei uns oft in bildungs- und einrichtungsbezogene Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen.

( z.B. Aufgabenübernahme – Blumen gießen…, Anpflanzung von Gemüse, Gestaltungsideen bei Kreativ- und Werkangeboten, Rollenvergabe bei Theaterstücken, Wunschessen, Bekleidung…). Unter Abwägung der unterschiedlichen Meinungen der Kinder und ErzieherInnen eine Lösung zu entwickeln steht hier im Vordergrund.

Grenzen für Beteiligung kann es geben, wenn zwischen Beteiligung und Schutz von Kindern abgewogen werden muss, um Gefährdungen auszuschließen.

Lernangebote, die den Interessen und Bedürfnissen der Kinder entsprechen, sind wirkungsvoll und nachhaltig. Kinder erhalten Gelegenheit und Anregung mit anderen ins Gespräch zu kommen ( z.B. durch angenehme Gruppenatmosphäre, Raum-und Materialangebot, offene und interessierte Grundhaltung der MitarbeiterInnen, Morgenkreis, Treffpunkte draußen oder in der Halle…) und die eigene Gesprächskultur entwickelt sich somit immer weiter.

Kinderbeteiligung verändert die Erwachsenen- Kind- Beziehung und stellt das Handeln mit den Kindern in den Mittelpunkt. Wir achten darauf mit Kindern Handlungen/ Entscheidungen zu entwickeln und nicht für Kinder zu denken

 und zu entscheiden.  

ErzieherInnen leben Interessen und Standpunkte vor, lassen aber Raum für Interessen und Standpunkte der Kinder. Die Erwachsenen und ihre Umgangsformen sind stets Vorbild und Anregung für die Kinder. Die Haltung der erziehenden Menschen sollte davon überzeugt sein, dass jedes Kind etwas zu sagen hat, interessiert und neugierig auf die Beiträge der Kinder zu sein, ihnen fragend und nicht wissend zu begegnen und ihr Beiträge ernst nehmen ( sich selbst auch als lernender Mensch zu verstehen).

Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen mit ihrem Erfahrungsschatz zur Verfügung stehen und diesen einbringen.

Somit sind wir darauf bedacht, Kindern täglich interessante Angebote und Anregungen zur Verfügung zu stellen, aus denen sie auswählen können. Wir nehmen als ErzieherIn eine moderierende Rolle ein – Wir sind bei der Entwicklung von Gesprächsregeln behilflich, achten darauf, dass alle zu Wort kommen können, keiner ausgelacht oder verspottet wird, das Gesprächsziel im Auge behaltend aber zurückhaltend mit Bewertungen.

Partizipation im „Team“ ist die Basis für Partizipation der Kinder.

Je mehr Verantwortungsbereiche Kindern übertragen werden, umso eher sind sie später bereit, sich für andere einzusetzen.

Wir setzen ebenfalls auf die Multiplikatorenwirkung!

Kinder lernen viel voneinander. Ältere Kinder übernehmen bei uns Vorbildfunktionen für die jüngeren Kinder. Diese Vorbildfunktionen sehen für uns nicht so aus, dass ältere Kinder Verantwortung für jüngere Kinder übernehmen sollten sondern Vorbilder im Sinne von Hilfsbereitschaft, Orientierung und Unterstützung sind.